Räumboot

Für die küstennahen Minenräumaufgaben stellte die Kriegsmarine ca. dreihundert Minenräumboote, kurz R-Boote in Dienst. Der Bootskörper war aus Holz. Als Antrieb dienten zwei BMW Sechzylinder-Diesel die auf zwei Schrauben arbeiteten. Die Boote R17 bis R 27 und R41 bis R150 hatten MAN-Motoren, die zwei Voith-Schneider-Propeller antrieben. Die Räumboote konnten vielseitig verwendet werden. Neben der eigentlichen Aufgabe, der Minenbekämpfung, wurden sie auch zur Seenotrettung und zum Geleitdienst herangezogen.

Das Modell ist im M 1:100 gebaut, die Länge beträgt 41,0 cm, die Breite 5,8 cm, der Tiefgang 1,5 cm, die Verdrängung ca. 0,15 kg. Als Antrieb dient ein Servo-Motor, der über die Servoelektronik angesteuert wird. Als Stromquelle wird ein NC-Akku 4,8V/0,3Ah verwendet. Das Modell erreicht so eine Geschwindigkeit von ca. 4,5 km/h. Das Modell wurde aus dem Bausatz der Firma Lassek erstellt. Der Rumpf besteht aus GfK, die Aufbauten bestehen aus Kunststoff. Die Bauzeit betrug etwa 30 Stunden.