Schnellboot Wiesel, Klasse 142 (Zobel-Klasse) der Bundesmarine

Die Scnellboote der Zobelklasse wurden von der Bundesmarine
zwischen 1961 und 1963 in dienst gestellt. Die Klasse dieser
Boote umfasste 10 Einheiten, die alle nach Pelztieren benannt
wurden. Anfang der 80er-Jahre wurden die Boote durch die
Klasse 143 ersetzt.
In der ersten Form trugen die Boote noch vier torpedorohre
und waren zum Minenlegen ausgerüste (dieses stellt das
Modell “Dachs” dar). Mit dem Umbau (1970 - 1971)
entfielen zwei Torpedorohre und die Minenlagefähigkeit.
Es wurden 2 über das Heck feuernde Torpedorohre mit
drahtgelenkten torpedos eingebaut. Die Antennen des
Feuerleitradars und des Such- und Verfolgungsradars
wurden in einem Fiberglas-Radom untergebracht. Die
beiden 40mm-Bofors-Geschütze bliben unverändert.
Der Antrieb erfolgte durch vier Dieselmotoren mit zu-
sammen ca. 12.000 PS auf vier Wellen.
Da die Verdrängung nach dem Umbau von etwa 220 t
auf 230 t anstieg, sank die max. Geschwindigkeit von
42 kn auf 38 kn. Die Besatzungsstärke betrug 40 Mann.
Der Rumpf bestand aus Holz, die Aufbauten wurden aus
einer Aluminiumlegierung erstellt.


Das Modell ist im Maßstab 1:40 erstellt, es ist ein Bau-
kasten der Fa. Graupner und nicht mehr im Handel er-
hältlich. Der Rumpf und die Aufbauten bestehen aus
ABS-Kunststoff, das Deck und einige Ausrüstungsteile
sind aus Holz erstellt. Das Modell ist ca. 1,06 m lang,
0,17 m breit mit einem Tiefgang von ca. 0,06 m.
Angetrieben wird das Modell von drei Motoren über
einen elektronischen Drehzahlsteller. Als Sonder-
funktion ist die Beleuchtung und ein drehbares Radar
vorhanden.Mit der eingebauten Motorisierung erreicht
das Modell eine Geschwindigkeit von etwa 12 km/h.