Kleiner Kreuzer “Emden I”

Der Stapellauf der Emden erfolgte am 06. Mai 1906 auf der Kaiserlichen Werft in Danzig. Die endgültige Indienststellung erfolgte am 01. April 1910. Die Emden gehörte zum ostasiatischen Kreuzergeschwader des Vizeadmirals Graf von Spee, der letzte Kommandant war Fregattenkapitän Karl von Müller. Im Kriegsfall war die Emden als Auslandskreuzer zur Störung der gegnerischen Schiff- fahrt vorgesehen. Nach Kriegsbeginn wurden in 2 Monaten 16 britische Handelsschiffe versenkt und weitere 7 Schiffe wurden auf- gebracht, mit deren Fracht die eigenen Vorräte aufgefüllt wurden. Weiterhin wurden die Öllager auf Madras zerstört, der russische Kreuzer Schemtschug sowie das französische Torpedoboot Mosquet versenkt. Bei dem Versuch auf den Cocos-Inseln eine Kabelstation zu zerstören, wurde die Emden vom australischen Kreuzer Sydney überrascht und kampfunfähig geschossen. Das Schiff wurde nach dem Gefecht auf den Strand gesetzt, es wurden 133 Seeleute der Emden getötet, 202 Männer gerieten in Gefangenschaft. Der Landungszug, der zur Zerstörung der Kabelstation an Land abgesetzt wurde, schlug sich auf abenteuerliche Art und Weise nach Deutschland zurück.

Das Modell ist im M:100 gebaut, die Länge beträgt 118 cm, die Breite 13,5 cm, der Tiefgang 5,5 cm, die Verdrängung ca. 5,0 kg. Als Antrieb dienen zwei 7,2 Volt Motoren Speed 400, die über einen Elektronischen-Fahrtregler angesteuert werden. Als Stromquelle dienen zwei Bleiakkus 6V/4Ah, die zusammengeschaltet werden. Das Modell erreicht so eine Geschwindigkeit von ca. 5,0 km/h. Der Rumpf besteht aus GfK. Die Aufbauten entstanden komplett in Kunststoff. Die Bauzeit betrug etwa 500 Stunden.