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Minensuchboot Typ 35 |
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Aus den bewährten Minensuchbooten aus den Jahren 1914 - 1918 entwickelte die Kriegsmarine die Minensuchboote vom Typ 1935, kurz 35er M-Boote genannt. Es waren vorzügliche Seeschiffe mit hervorragenden Manövriereigenschaften. Die Boote dieses Typs waren nicht nur als Minensucher, sondern auch im Geleitdienst und zur U-Boot Bekämpfung verwendbar. Außerdem waren sie zum Minenlegen eingerichtet und konnten 30 Minen mitführen. In der Zeit von 1938 bis 1942 wurden insgesamt 72 Boote dieses Typs in Dienst gestellt. Die meisten überstanden den Krieg nicht, die restlichen wurden von den Siegern als Kriegsbeute übernommen. Die an Frankreich ausgelieferten Boote wurden 1957 von der Bundesmarine übernommen, wo sie noch bis 1963 Dienst versahen. |
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Das Modell ist im M 1:35 gebaut, die Länge beträgt 190 cm, die Breite 24,8 cm, der Tiefgang 6,0 cm, die Verdrängung ca. 9,0 kg. Als Antrieb dienen zwei 7,2 Volt Motoren die über einen Elektronischen-Fahrtregler angesteuert werden. Als Stromquelle dienen zwei Bleiakkus 12V/7,2Ah, die zusammengeschaltet werden. Das Modell erreicht so eine Geschwindigkeit von ca. 8,5 km/h. Der Rumpf besteht aus Holz, dass auf Sperrholz-Spanten aufgeleimt ist. Die Aufbauten entstanden aus Sperrholz, einige Teile wurden aus Kunststoff erstellt. Die Bauzeit betrug etwa 400 Stunden. |