Kriegsfischkutter (KFK)

Für den Vorposten- und Sicherungsdienst im Küstenvorfeld wurde von der Firma Maierform GmbH der Kriegsfischkutter entworfen. Es wurden insgesamt 1072 Einheiten in Auftrag gegeben, von denen ca. 600 fertiggestellt werden konnten. Der Kriegsfischkutter ersetzte vielfach die Kriegsverluste bei den Küstensicherungsverbänden und wurde in den Vorposten-, Hilfsminensuch-, Hafenschutz- und U-Jagd-Flotillen eingesetzt. Nach dem Krieg fanden viele der KFK`s in der Fischerei verwendung (was so auch bei der Entwicklung vorgesehen wurde).Auch der Bundesgrenzschutz unterhielt nach dem Krieg einige Boote diese Typs als Wachboote (W 1-3 und W 13-19).

Das Modell ist im M 1:35 gebaut, die Länge beträgt 66,6 cm, die Breite 17,8 cm, der Tiefgang 7,6 cm, die Verdrängung ca. 2,0 kg. Als Antrieb dient ein 7,2 Volt Motor Speed 400 der über einen Elektronischen-Fahrtregler angesteuert wird. Als Stromquelle dient ein Bleiakku 6V/4,0Ah. Das Modell erreicht so eine Geschwindigkeit von ca. 4,0 km/h. Das Modell wurde aus dem Baukasten “Elke” der Firma Graupner erstellt, Rumpf und Aufbauten wurden dem Baukasten entnommen. Als Planunterlagen dienten Fotos und Berichte aus Modellbauzeitschriften. Der Rumpf besteht aus Kunststoff, das Deck und die Aufbauten aus Sperrholz. Die Bewaffnung entstammt Bausätzen der Fa. Tamiya. Als Besatzung wurden Panzerbesatzungen der Fa. Dragoon verwendet. Die Bauzeit betrug etwa 100 Stunden.